50 Jahre Ostheimer Tennisclub
Ein halbes Jahr an Planung und Vorbereitungen endete für das Organisationsteam am 8. August mit einer tollen Jubiläumsfeier. Fast genau so hatten sich die Verantwortlichen das Jubiläumsfest vorgestellt. Die Resonanz war jedenfalls von vielen Seiten positiv und auch finanziell sieht es gut aus.
Natürlich waren in den letzten Tagen vor dem Fest die heißen Temperaturen ein viel diskutiertes Thema. Für jede Veranstaltung gilt - hauptsache trocken, aber zu viel Hitze ist auch nicht ideal. Haben wir genügend Sonnenschirme? Brauchen wir noch ein Zelt? Am Anfang waren die Besucherzahlen doch etwas enttäuschend und die Sorgenfalten waren unserem ersten Vorsitzenden ins Gesicht geschrieben. Die von der Sparkasse Hanau zur Verfügung gestellten Hüpfburg blieb den ganzen Tag fast leer. Die Plastikoberflächie war einfach zu heiß.
Der Kuchen wurde, dank der tollen Kuchenspenden, gerne angenommen, jedoch lieber mit einem Kaltgetränk anstatt dem heißen Kaffee genossen.
Um 16 Uhr startete das Showtennismatch zwischen Mia Kuhn und Stella Kammandel. Beide von der SVG Steinheim und Spielerinnen aus der Nachwuchsschmiede Team Dunlop. Die beiden mussten gerade in der heißesten Zeit auf den Platz und zeigten dennoch eindrucksvoll ihr Können. Nach etwa einer Stunde wurden die beiden von den tennisbegeisterten Zuschauern mit viel Applaus verabschiedet. Auch an dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön.
Ab etwa 17:30 Uhr füllte sich das Gelände doch merklich und auch die Ehrengäste kamen dann einer nach dem anderen, sollte doch der offizielle Teil um 18 Uhr starten. Leider musste Landrat Thorsten Stolz kurzfristig absagen, mit Lenard Oehl schickte er doch einen in Ostheim gut bekannten Vertreter. Als weiterer Ehrengast traf dann auch Bürgermeister Andreas Bär ein. Neben dem 2. Vorsitzenden des Sportkreises Main-Kinzig Florian Dinges konnten wir uns auch über den Besuch des Präsidenten des Hessischen Tennisverbandes Kai Burkhardt freuen.
Nach der offiziellen Begrüßung durch Stefan Heid, dem ersten Vorsitzenden des OTC wurden die Redner vorgestellt und auch Ortsvorsteher Klaus Mehrling begrüßt. Der OTC dankte den Ehrengäste ganz herzlich für ihr Kommen und ihre Ansprachen. Im Anschluss würdigte Stefan Heid die Leistungen der Gründer und der Vorgänger in den Vorstandsämtern, die doch mit ihrem Mut erst dieses 50-jährige Jubiläum ermöglicht hatten. Aber die Herausforderungen der Gegenwart mit sinkenden Mitgliederzahlen und dem Einfluss des Klimawandels auf den Tennissport fordern den heutigen Vorstand und die Mitglieder in einem erheblichen Maß. Soll der Verein neue Wege in den Trendsportarten Paddel bzw. Pickleball suchen. Ein erweitertes Angebot ist auf alle Fälle überlegenswert.
Im Anschluß durfte der 1. Vorsitzende noch Ehrungen vornehmen. Karen Heid wurde für 10 Jahre Mitgliedschaft im Ostheimer Tennisclub geehrt, Kathrin Wegener, Heiko Wegener und Mike Schwarzer jeweils für 20 Jahre. Drei der Geehrten haben sich im Verein schon in der Vorstandsarbeit engagiert. Herzlichen Dank für ihren Einsatz und die Treue zum Verein. Ganz besondere Ehrenungen gingen an Ulrike und Jörg Faulhaber. Sind die beiden doch derzeit unsere langjährigsten aktiven Mitglieder. Für 38 Jahren aktive Mitgliedschaft und vielen Jahren Vorstandsarbeit konnte der Vorstand diese Sonderehrung vornehmen. Ganz besonders dankte der Verein Margarethe Hartwig für 25 Jahre Vorstandsarbeit mit einer weiteren Sonderehrung. Margarethe hat sich in all den Jahren besondere Verdienste um das Management des Clubhauses erworben.
Nun hatte der 2. Vorsitzende Volker Kreische noch eine Überraschung in petto. Er dankte dem 1. Vorsitzenden Stefan Heid für seine unermüdliche Arbeit rund um den Verein und im Besonderen für seinen Einsatz um das Jubiläum.
Nach all den Reden und Ehrungen wurde dann ordentlich gefeiert werden. Das Duo FANCY führte mit einem guten Musikmix durch viele Jahrzehnte und heizte den Gästen so gut ein, dass viele auch das Tanzbein schwangen. Nachdem die Temperaturen doch etwas angenehmer wurde, bekam auch die Besatzung im Waurig Foodtruck ordentlich zu tun. Gefeiert wurde bis spät in die Nacht und auch die Verantwortlichen konnten sich dann zurücklehnen und die Feier genießen.
Herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfer für ihren Einsatz.
